neue Maßnahme der Aktion KEHRWOCHE

Freitag, 16. April 2010
Autor: Klaus Müller

KIN 8

Es reicht.
Deutsche sterben wieder, verkauft an fremde Truppen, für fremde Zwecke.

Wir kennen das schon. Das haben die deutschen Fürsten schon getan.
Deutsche als Soldaten an fremde Trppen zu verkaufen

Angenommen Folgendes hätte sich zugetragen

Sie kommen als Kind armer Bauern in Afghanistan zur Welt. Der Himmel verdunkelt sich und 30 Minuten lang regnet es Panzer vom Himmel. Weitere 20 Miunten lang regnet es fremde Soldaten, die auf alles schießen was sich bewegt.
Und während Sie heranwachsen sehen Sie, wie die Nachbarn durch den Krieg umkommen, wie Familien zerrissen werden und fremde Soldaten Nachbarn und Freunde wegholen, in große Schiffscontainer sperren und nach drei Tagen in glühender Sonne , in denen die eingesperrten Menschen keinerlei Wasser oder Nahrung erhalten, mit MGs auf diese Container schiessen. Dies geschieht, ohne daß die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurden.Nachbarn werden abgeholt und in neuen Konzentrationslagern wie zum Beispiel Guantanamo grausamst gefoltert, obwohl sie nie jemandem ein Leid getan hatten.
Und nun feiern Sie Ihren 30igsten Geburtstag, als eine lautlose Drohne über Ihre kleine Feier hinwegfliegt und beim Nachbarn, der Hochzeit feiert alles in Schutt und Asche legt. Ihre Nachbarn sind wg diesem Drohnenangriff alle tot. Sie wissen nicht was Frieden ist. Sie haben nur Krieg , Mord und Leid erlebt.
Man sagt Ihnen, in englischen Zeitungen stehe zu lesen, daß die Deutschen, die Ihre Schule aufgebaut haben in englischen Bombern sitzen um sie gegen Ihre Nachbarn und Sie zu werfen.

Preisfrage, ganz ehrlich:

Was würden  S I E tun?

Wir sitzen hier gemütlich in den westlichen Ländern und lassen zu, daß unsere Jungs für etwas verheizt werden, was wir für uns niemals dulden würden: Ungerechtigkeit.
Unsere Frauen ziehen die Jungs unter Entbehrungen groß und müssen dann hinter ihren Särgen herlaufen. Nicht weil sie für eine gerechte Sache oder für uns gestorben oder umgebracht worden wären. Sie müssen auf schreckliche Weise sterben um ein anderes Volk daran zu hindern, seine eigene Weise zu leben und vollen Zugriff auf seine eigenen Ressourcen zu haben.

Mit welchem Recht wollen wir ,die westliche Welt,
dieses afghanische Volk seit 30 Jahren mit Gewalt belehren?
Und dieses afghanische Volk gibt keinen Millimeter
unserer völlig unberechtigten Forderung nach?

Aus diesem Grund halte ich die Aktion gelbe Schleife aus Solidarität mit dem Teil der Bundeswehr der in Afghanistan stationiert ist für eine perverse und verlogene Aktion.
Ich halte die Forderung des Verteidigungsministers nach schweren Waffen für Verrat an deutschem Recht und eine Pervertierung des Auftrages: Aufbauarbeit leisten zu wollen.

Aus einem Land abzuziehen um ihm seine selbst gewählte Art zu leben zu gewährleisten ist keine Flucht, wie der sogenannte Außenminister dies beschreibt, um unsere Ungerechtigkeit zu verschleiern. Die längst von den Poolitikern vergessene Art, wie Menschen üblicherweise leben wollen, in Frieden und ohne fremde Bevormundung kann nicht durch Besatzungstruppen erzwungen werden. Oder sollten wir Herrn W. wegen seiner bevorzugten Lebensweise bevormunden lassen, durch fremde Truppen, die sich weigern abzuziehen?

Ich eröffne hiermit die Aktion

Solidarität mit dem afghanischen Volk.

Dazu schlage ich keine gelbe sondern

eine Schwarze Schleife

vor.

Begründung:

Dieses Volk wurde unter Vorwänden von fremden Truppen überfallen
und muß nun seit über 30 Jahren unter fremden Truppen leiden.
Diese Truppen geben vor, das Land zu befrieden. Das tun sie nicht.
Sie sind Besatzer die permanent töten und den Anbau von Rauschgift direkt und indirekt fördern.

Unter ihrem Einfluß wird erlaubt, daß die afghanische Zivilbevölkerung unsägliches Leid erfährt
Tausende und Abertausende sind gestorben und nun sterben deutsche Soldaten, die AUFBAUARBEIT leisten sollen.

SCHWARZ ist die Farbe der Trauer

Diejenigen die diese Schleife anlegen und öffentlich trauern
Trauern mit den Afghanen um ihre Toten geliebten Mitmenschen
Diejenigen, die diese Schleife anlegen und öffentlich trauern
trauern um den Verlust der Ehre die unseren Soldaten dadurch genommen wird
daß sie nicht mehr helfen sondern kämpfen sollen.
Für eine fremde Macht, die nicht befreit sondern versklavt.

Niemand gab den Besatzertruppen in Afghanistan das Recht
diese Menschen von ihrem Leben und ihrer Freiheit zu befreien.

Viele Besatzungssoldaten die in Afghanistan sind, sind Christen.
Haben diese Besatzer vergessen, was in ihrer Bibel steht?

laßt uns aus Solidarität mit den Afghanen schwarz tragen.

Gebt diese Idee weiter, wenn sie es Eurer Meinung nach wert ist.

 

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